Rhodesian Ridgeback
 


Geschichten und Episoden von und über
Rhodesian Ridgebacks


Auf dieser Seite möchte ich gern einige interessante und mitunter lehrreiche Geschichten und Episoden von und über Rhodesian Ridgebacks erzählen.
Hier finden Sie zukünftig Geschichten, die Sie selbst einstellen dürfen, sofern Sie uns von jedweder Haftung gegenüber Dritten befreien und tatsächlich die Autoren der Veröfentlichung sind. Wer also selbst eine lustige, liebenswerte oder spannende Geschichte zu erzählen hat, ist herzlichst eingeladen sie hier wiederzugeben.
Bitte schreiben Sie mir Ihre Erlebnisse oder Ihnen bekannte Erzählungen, die dann mit Ihrer freundlichen Erlaubnis hier wiedergegeben werden - sicherlich auch zur Freude vieler Rhodesian Ridgeback Fans.


Geschichten aus dem Buch "Rhodesian Ridgeback" von Stig Carlson

Über das Laufen der Rhodesian Ridgebacks am Fahrrad und was man dazu beachten sollte, schrieb Stig Carlson (ein absoluter Ridgeback-Fachmann) unter anderem:
"Ich selbst habe Mopeds (50 ccm junior), die sich mit der gesetzlich erlaubten Spitzengeschwindigkeit bewegten, überholt. Dabei zog ein Ridgebackrüde, ich selbst berührte nicht einmal die Pedale!"

Über das Verstehen der Verhaltensmuster und Hundesignale und was passieren kann, wenn man sich damit nicht vertraut macht, schrieb er:
"Ich kenne einen Fall, daß eine junge Familie es nach drei Monaten Besitz eines Ridgebacks nicht wagte, ihr eigenes Schlafzimmer zu betreten. Der erst fünf Monate alte Junghund saß auf dem Bett und knurrte gefährlich. Tatsache ist, diese Familie hatte dem Junghund gestattet, die Rudelführung zu übernehmen und der Rudelführer hatte das Schlafzimmer als sein eigenes geheiligtes Territorium festgelegt.
Du solltest nicht sagen, Ridgebacks hätten einen schlechten Geschmack. Der Hund hatte sich den allerbequemsten Teil seines Territoriums zum Eigentum gemacht, über das er herrschte."

Und noch eine dritte Passage aus diesem Buch

"Zum Wesen des Ridgebacks schrieb der Begründer des Rassestandards Mr.F.R. Barnes: "Man sollte alle die Merkmale, die der Ridgeback so ausgeprägt zeigt, immer voraussetzen, nämlich Schnelligkeit, Kraft, Mut, Treue und Liebe zum Herrn; hinzu kommt sein bemerkenswertes Geschick bei der Jagd auf wilde Tiere."
Der Mut ist mit seinen jagdlichen Fähigkeiten engstens verbunden. An dieser Stelle sollte aber eine mögliche Fehlinterpretation des Begriffs Mut (Courage) erfolgen. Der Ridgeback ist in aller erster Linie smart - im Sinne von klug, lebhaft, frisch. Völlig natürliche Eigenschaften, die ihm bei seinen Aufgaben das Überleben ermöglichen. Der Ridgeback ist kein Hund, der sich kopfüber in eine Gefahr stürzt - ja er meidet sie. Viele der sogenannten Verhaltensteste gehen schief, wenn Mut, die Angriffslust eines Ridgebacks zu erforschen sucht, beispielsweise erwartet wird, daß er auf Angriff einen mit Schutzarm versehenen Scheintäter angreift.
Eine kleine, aber wahre Geschichte aus einem großen Park in New York besagt alles: An einem späten Abend ging der Besitzer mit seinem Collie und mit seinem Ridgeback spazieren, als sich plötzlich ein Zweimetermann auf ihn stürzte. Der Angreifer trat den Collie mit den Füßen, der schreiend die Flucht ergriff. Trotz der Warnung des Hundebesitzers trat dann der Angreifer nach dem Ridgeback und so ging die Geschichte weiter: Der Hund war einfach nicht da, wohin der Angreifer trat. Eine Sekunde später erschien er von der Seite, nagelte den Angreifer gegen einen Baum. Der war eigentlich gar nicht schwer verletzt - zumindest nicht körperlich - er blieb aber unbeweglich still stehen, bis die Gesetzeshüter hinzukamen und ihn arretierten."

Quelle dieser drei Geschichten ist das Buch "Rhodesian Ridgeback" von Stig Carlson
ISBN-Nr. 3-929545-27-6, Kynos Verlag Mürlenbach


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