Rhodesian Ridgeback
 


Warum gerade Rodesian Ridgeback?

Als Besitzer dieser prachtvollen Hunde möchte ich nachstehend meine persönlichen Eindrücke wiedergeben und das Interesse für zukünftige Halter dieser Rasse wecken.

Die Wiege des Rhodesian Ridgeback finden wir in Afrika. Man berichtete über Hunde der Einheimischen mit einem Kamm auf dem Rücken. Aber noch viel mehr rankten sich Geschichten und Legenden über ihre Klugheit, ihren Mut und ihre Tapferkeit. Eigenschaften, die von den nachrückenden Europäern ebenfalls geschätzt und durch Einkreuzen mitgebrachter Rassen in ihrem Sinne optimiert wurden. Auf der einen Seite ein aufmerksamer Wachhund, der Farm und Herde beschützte und zum Anderen ein bewundernswerter Jagdhund. Die berühmtesten Abenteurer und Großwildjäger der damaligen Zeit nutzten die hervorragenden Qualitäten und Charaktereigenschaften des Rhodesian Ridgebacks für die Jagd - besonders auf Löwen und Großkatzen. So kam es zu dem häufig benutzten Beinamen "Löwenhund - Lion Dog".

Beim Erscheinungsbild spricht man von einem ansehnlichen, kräftigen und muskulösen Hund. Diese prachtvollen Tiere haben eine erwünschte Größe von 64cm bis 69cm (Rüden) und 61cm bis 66cm (Hündin). Sie haben ein kurzes, dichtes und glattes Fell in den Farben hellweizen bis rotweizen.
Den Namen verdankt dieser Hund seiner Heimat (dem damaligen Rhodesian) und seinem Rückenkamm (Ridge), der sofort ins Auge sticht und dieser Rasse etwas Einmaliges gibt (nur der Thai - Ridgeback ist mit dieser Besonderheit ausgestattet). Der Ridge, dessen Haar dem übrigen Körperhaar entgegengesetzt wächst, passt hervorragend in das Gesamtbild des Rhodesian Ridgeback und ist eine absolute Zierde.

Nach den Bestimmungen der FCI gehört der Ridgeback zur Gruppe 6, Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen, Sektion3, verwandte Rassen. Also ein Hund, der viel Bewegung braucht und diese auch gerne nutzt. Er eignet sich gut als Reitbegleithund und bewegt sich ausdauernd am Fahrrad (bei entsprechend vorsichtigem Heranführen an selbiges). Spaziergänge, besonders in der Natur, sind auch für den Besitzer eine Freude. Dabei sollte man auf seine gute Erziehung achten, schließlich steckt auch ein Jagdhund in ihm. Als solcher wird er in Deutschland langsam wiederentdeckt und von immer mehr Weidmännern genutzt.

Es wäre schön, wenn man sich bei einem Hundesportverein mit anderen Tierfreunden zur regelmäßigen Betätigung und zum Erfahrungsaustausch trifft, egal ob Agility, Begleithundetraining, Fährtensuche oder anderes. Dem Hund wird es gut tun und der Besitzer lernt bestimmt auch noch etwas Neues.

Der Rhodesian Ridgeback ist sicherlich einer der außergewöhnlichsten Hunde, der viele markante und für die Anschaffung relevante Züge besitzt.

Wer einen besonders schönen und attraktiven Hund sucht, kommt an dieser ansehnlichen, kräftigen und symmetrischen Erscheinung nicht vorbei. Von seiner Größe und Statur ist er ein besonders stattlicher Hund, der auf wunderbare Weise Kraft, Eleganz und Schönheit vereint. Ein Ridgeback in Bewegung jagt einem schon mal einen Schauer der Bewunderung über den Rücken. Die Art und Weise, wie geballte Kraft in Ausdauer und Geschwindigkeit umgesetzt wird, dabei sehr wendig und reaktionsschnell, hebt sich von anderen Hunden vergleichbarer Größe ab. Wenn ein Rhodesian Ridgeback mit anderen Hunden zusammenkommt, ist es nicht ungewöhnlich, dass er sich gar nicht mit ihnen abgibt, so als wäre er zu stolz mit jemand zu spielen, der nicht von gleichwertigem Format ist.

Der Kopf des Rhodesian Ridgeback ist - natürlich - auch etwas besonderes. In ihm spiegeln sich der Stolz und die Schönheit der Rasse. Dabei zeigen sich markante Falten auf der Stirn, die wie eine extra Verzierung zum außergewöhnlich attraktiven Erscheinungsbild des Ridgeback beitragen.

Obwohl den Ridgeback Kraft und Stolz auszeichnen, hat er ein ausgeprägtes Schmusebedürfnis und genießt jede Streicheleinheit.

Bei der Erziehung des Rhodesian Ridgeback bedenken Sie bitte, dass er für die körperliche und geistige Entwicklung gut zwei Jahre benötigt. Dennoch ist er gut auszubilden und zeigt sich gelehrig. Die Belobigung erfolgt weniger über Spiele mit Bällen oder ähnlichem, wie es z.B. beim Schäferhund oder Labrador möglich ist, sondern mehr über Lob und Leckerlie. Also immer daran denken: mit viel Geduld, viel Lob und viel Leckerlie (immer nur für gute Leistung und nicht für Anwesenheit), niemals mit Härte oder gar Schlägen, dann werden Sie einen gut erzogenen Ridgeback als Begleiter haben.

Um es noch einmal in zwei Sätzen zu sagen. Ein Rhodesian Ridgeback ist einfach immer eine Augenweide, egal ob majestätisch stehend oder in Bewegung lässt er das Herz eines jeden Besitzers höher schlagen. Sein feiner Charakter, seine Treue und Anhänglichkeit und seine Neigung für ausgiebige Streicheleinheiten lassen ihn in jeder Familie zu einem liebenswerten Freund und Partner werden.


Rhodesian Ridgeback